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Krakau Sehenswürdigkeiten

Mit über 760.000 Einwohnern ist Krakau ein pulsierendes wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Ostmitteleuropas. Es zählt zu den schönsten Städten in ganz Europa, was vor allem auf die alte Bausubstanz in der inneren Stadt zurückzuführen ist. Dort vereinigen sich Stilepochen wie Barock, Renaissance und Gotik aus mehreren Jahrhunderten. Bis 1596 war Krakau die Hauptstat Polens und der Sitz des polnischen Königs, der auf dem Schloss Wawel residierte.

Vielen gilt Krakau auch heute noch als heimliche Hauptstadt Polens. Seine Bedeutung als Zentrum für Wissenschaft, Handel und Kultur hat die Stadt über die Jahrhunderte nie verloren.

Die mittelalterliche Königsstand entwickelte sich zu einem wohlhabenden bürgerlichen Handelszentrum und schließlich zum florierenden Industriestandort im 20. Jahrhundert. Entsprechend vielfältig gestaltet sich die Architektur der Stadt. 2000 war Krakau die Kulturhauptstadt Europas und hat anlässlich der Fußball EM 2012 erneut einige Monate lang im Mittelpunkt gestanden.

Top Sehenswürdigkeiten Krakau

Wawel, Tuchhallen, Rathausturm, Marienkirche, Kazimierz, Barbarakirche, Szieletor, Königsweg, Stadtmauer, Jagiellonen Universität

Krakau Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt

Auf dem Wawel befinden sich das Residenzschloss und die Kathedrale der polnischen Könige. Eine Burg befand sich an derselben Stelle bereits im frühen Mittelalter. In einer mehr als 1000-jährigen Baugeschichte wurden an dem Gebäudekomplex zahlreiche Stile wie Barock, Renaissance, Romanik und Gotik zur Anwendung gebracht. Erhalten sind neben dem Königsschloss und der Kathedrale auch mehrere Türme und Basteien, vier Tore aus unterschiedlichen Epochen, eine Marienrotunde und zahlreiche Höhlengänge entlang der Wehrmauern, die zur Drachengrotte unter dem Berg führen. Im 19. Jahrhundert kam ein militärischer Festungsbau hinzu.

Die 71 Säle des Schlosses beherbergen heute die staatliche Kunstsammlung. Ansonsten kann man dort Schatz- und Waffenkammer, Repräsentationsgemächer und die königlichen Privatgemächer besichtigen. In der Kathedrale befinden sich die polnischen Königsgräber vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Im Außenbereich wurde ein 300 Quadratmeter großer Park angelegt.

Der riesige Krakauer Hauptmarkt wird optisch von den Tuchhallen dominiert. Sie wurden bereits im Mittelalter erbaut und 1555 erneuert. Dabei wurden sie um eine umlaufende Attika und Arkaden ergänzt. Nicht zufällig erinnert der Bau an repräsentative Wirtschaftsgebäude in der frühneuzeitlichen Handelsmetropole Venedig. Im 19. Jahrhundert zog in die obere Etage der Tuchhallen eine Kunstgalerie ein. Unter dem Gebäude wurden 2010 archäologische Ausgrabungen vorgenommen, deren Ergebnisse heute besichtigt werden können.

Das zweite Wahrzeichen der Krakauer Altstadt ist der Rathausturm. Er ist das einzige Überbleibsel des alten Rathauses aus dem 13. Jahrhundert, das im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. Von dem 70 Meter hohen Turm aus hat man einen herrlichen Ausblick über ganz Krakau.

Es gibt über 100 Kirchen und Klöster in Krakau. Einer der schönsten Sakralbauten ist die Marienkirche im Zentrum der Stadt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und enthält einen prachtvollen Chorraum mit einem Hochaltar von Veit Stoß. Der gesamte Chorraum ist vergoldet und strahlt regelrecht unter der durch Fenster und Kuppel einfallenden Sonne.

Kazimierz ist das ehemalige jüdische Viertel Krakaus. Der Stadtteil liegt in der südöstlichen Altstadt am linken Weichselufer. Die jüdische Gemeinde in Kazimierz wurde während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg fast vollständig ausgelöscht.

Die alte Bausubstanz blieb allerdings erhalten und diente dem Film Schindlers Liste als Kulisse. Mittlerweile ist Kazimierz zu einem Kultur- und Szeneviertel mit vielen Bars und Restaurants geworden.