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Danzig Sehenswürdigkeiten

Im Norden Polens an der westlichen Mündung der Weichsel liegt die alte Hanse- und Hafenstadt Danzig. Sie ist mit rund 450.000 Einwohnern eine der größten Städte Polens. Trotz Industrialisierung, Weltkriegsfolgen und Verfall in der kommunistischen Zeit hat Danzig seinen alten Charme bewahrt und ist eine der schönsten Städte des Landes.

Das Stadtbild wird von vielen Marktplätzen und kleinen Gassen geprägt sowie zu zahlreichen Bauten aus der Gründerzeit. Danzig gliedert sich in die Altstadt und die Rechtstadt.

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Rechtstadt am Langen Markt und in der Langgasse. Sie bilden gemeinsam mit der Frauengasse, dem Königsweg und der Weichselpromenade die Fußgängerzone. In der Altstadt, die sich im Norden anschließt, begegnet man zahlreichen Bauwerken der Backsteingotik wie dem alten Rathaus und der Katharinenkirche.

Top Sehenswürdigkeiten Danzig

Grünes Tor, Krantor, Große Mühle, Katharinenkirche, Altstädtisches Rathaus, Rechtstädtisches Rathaus, Marienkirche, Neptunbrunnen, Frauengasse, Langer Markt

Danzig Sehenswürdigkeiten - einige davon kurz vorgestellt

Zwischen dem Langen Markt und der Mottlau befindet sich das Grüne Tor. Das prachtvolle Stadttor wurde 1568 im Stile des flämischen Manierismus vollendet. Das Grüne Tor bietet vier bogenförmige Durchgänge. Darüber sind noble Räume und Säle angelegt. Insgesamt vermittelt das Gebäude den Eindruck eines kleinen Schlosses. Tatsächlich war das Grüne Tor zuerst als Stadtresidenz der polnischen Könige vorgesehen, die allerdings nie dort wohnten. Der Name des Grünen Tores erinnert daran, dass es ursprünglich grün gestrichen war.

Das Krantor ist alles andere als ein gewöhnliches Stadttor. Die eigenartige Konstruktion aus Holz und Backstein wurde 1444 anstelle eines älteren Tores errichtet. Im Stile der Backsteingotik bilden zwei wehrhafte Türme die Außenflügel des Tores. Über dem Durchgang befindet sich ein hölzerner Mittelteil mit einem integrierten Kran. So konnten mittels einer Seilwinde an der Weichsel anlegende Schiffe entladen werden. Das 1945 abgebrannte Tor wurde bis 1959 wieder aufgebaut und gehört heute zum Schifffahrtsmuseum Danzigs.

Auf der Radauneinsel befindet sich mit der Großen Mühle einer der größten mittelalterlichen Wirtschaftsbauten der Welt. In der Mühle aus dem 14. Jahrhundert wurden 18 Mühlräder gleichzeitig vom Wasser angetrieben. Ursprünglich gehörte die Große Mühle dem Deutschen Orden. Sie war noch bis 1945 in Betrieb.

Die Katharinenkirche ist einer der schönsten Sakralbauten Danzigs. Das Gotteshaus entstand im 13. Jahrhundert und wurde im 14. und 15. Jahrhundert ausgebaut. Im Innenraum befinden sich prachtvolle Gemälde von Isaak van den Blocke und Anton Möller. Im Turm vereinigen sich 49 Glocken zu einem Glockenspiel.

Das Rathaus der Altstadt Danzigs wurde 1595 erbaut. Es ist im Stile des niederländischen Manierismus gehalten. Der zweigeschossige Backsteinbau zeichnet sich durch eine Attika und zahlreiche Friese aus. Da die umgebende Bebauung im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, befindet sich das altstädtische Rathaus heute inmitten eines kleinen Parks.

Am Langen Markt befindet sich das Rechtstädtische Rathaus, das Ende des 13. Jahrhunderts entstand. Das gotische Rathaus wurde 1556 nach einem Brand im Stile des Manierismus umgestaltet.

Blickfang des Rechtstädtischen Rathauses ist der 81 Meter hohe Turm. Geschmückt ist er mit einer Statue König Sigismunds II, und im Inneren arbeitet ein hochkomplexes Uhrwerk. Vom Rathausturm aus hat man eine herrliche Aussicht über die Danziger Innenstadt.